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Mit Interesse und Wohlwollen verfolgt die Presse die Bilderbuchaktivitäten der Autorin.

Schon am 14. 12.1993 schrieb der Reutlinger General-Anzeiger:

"Neben "Gute Reise kleiner Klaus!" hat Ellen Schwarzburg bereits ein zweites Bilderbuch in der Schublade. "Komm spiel mit mir auf meinem Schoß" kombiniert Bilder und sogenannte Schoßreiter-Gedichte im Stil von "Hoppe, hoppe Reiter". Die Pädagogin ist von der großen Bedeutung solcher Reime überzeugt: "Spiele auf dem Schoß zum Reiten, Fingerkrabbeln, Kitzeln und Pusten gehören zu den ältesten und verbreitetsten Mutter-Kind-Interaktionen, die aber in ihrem Wert für die kindliche Entwicklung weit unterschätzt und viel zu wenig beschrieben werden." Die selbstgedichtete Sammlung soll jungen Eltern eine Alternative bieten zu so alten Reimen wie "Backe, backe Kuchen ". Eine Kostprobe:
                 "Was wollen die Hasen im Mondenschein?
                  sie wollen bestimmt nicht alleine sein.
                  Was machen die Hasen im Kohl?
                  Sie hoppeln ja wohl!"


Und das Schwäbisches Tagblatt schrieb am 29.1. 2004:

"...Mit dieser Veröffentlichung stellt Ellen Schwarzburg-von Wedel das von ihr gestaltete und getextete Schoßreiter-Bilderbuch vor. Es ist im Starke-Verlag erschienen und zielt auf Kinder und Mütter gleichzeitig. Auf dem Schoß lassen sich nämlich herrliche Geschichten mit Rhythmen und Reimen erleben. Sie heben sich von der Alltagssprache ab und regen die Symbolfähigkeit des Kindes an..."


Zu dem Vortrag Wie Bilderbücher bilden schrieb Jürgen Jonas am 1.12. 2007 im Schwäbischen Tagblatt:

"Bilderbücher haben es Ellen Schwarzburg-von Wedel angetan. Mit Begeisterung legte die Mössinger Pädagogin am Dienstagabend in der Stadtbücherei eine "Phänomenologie des Kinderbuchs" vor, wie Dieter Schmidt, der Vorsitzende des Fördervereins, in der Begrüßung sagte. Gehaltvoll und fundiert beschrieb die im Ruhestand befindliche Dozentin der PH Ludwigsburg anhand vieler Beispiele, wie nötig Bilderbücher für die Entwicklung des Kindes sind (...) Erziehung bedeute, das Kind in die Welt und die Welt in das Kind zu setzen, eklärte die Referentin. Das Vorlesen gehöre unabdingbar zu diesem Prozess der Weltaneignung, aber sage und schreibe 42 Prozent der Kinder wird überhaupt nicht zur Kenntnis gebracht, welche Schätze auf den Buchseiten zu finden sind (...), ein Bilderbuch könne ein Übergangsobjekt sein wie eine Kuscheldecke, die man hinter sich herschleppt (...) Eine Grundthese, die sie daraus entwickelt: Das gemeinsame Bilderbuch-Lesen ist ein Königsweg in der Sprachentwicklung (...)".



Unter der Überschrift "Die Sprache der Anderen" schrieb der Reutlinger General-Anzeiger 
am 10.3. 2008:

"Zweisprachig erzählte Ellen Schwarzburg-von Wedel die Geschichte vom Häschen und der Rübe (...) Einmal in Gebärdensprache, zu der man aber gleichzeitig "in der deutschen Grammatik" spricht, wie die Mössingerin erklärte. In einer Lesung im Kulturcafe stellte sie das Bilderbuch vor. Während die ehemalige Lehrerin die Geschichte des Hasen erzählte, formte sie parallel dazu die Geschichte in Gebärdensprache.
Im Buch sind diese ebenfalls in Form von Zeichnungen abgedruckt... erzählt (wird) die Geschichte vom Hasen, der im Winter nichts zu fressen findet, dann aber zwei Rüben entdeckt und nur eine selber frisst und die andere verschenkt. Damit löst er eine Kettenreaktion aus, an deren Ende alle Tiere beschenkt sind. "Das Buch handelt von Solidarität und Genügsamkeit", sagt Schwarzburg-von Wedel, die das chinesische Wintermärchen neu erzählt hat. Das Buch diene dem spielerischen Kennenlernen von Gebärden... "Gebärden sind ein wichtiges Mittel, um Sprachverständnis zu unterstützen", sagt die Autorin... Die Sprache der Anderen zu verstehen, trage außerdem zur Integration bei, findet sie. (...)".


Auf das Gebärden-Bilderbuch "Hannes kann es" machte Jürgen Jonas am 31.5. 2012 im Schwäbischen Tagblatt aufmerksam:

"Der kleine Wörterspeier -  Ellen Schwarzburg-von Wedel  stellte in der Stadtbücherei ihren Hannes vor...Schwarzburg-von Wedel hält große Stücke auf Reim und Rhythmus, "sie geben den Kindern Sicherheit". Zudem ist die Hannes-Geschichte ein Buch, in dem Gebärden für mehr als 130 Wörter gesammelt sind, gezeichnet von der Autorin.
Kinder, weiß sie, lieben das Spiel mit der Sprache und denken sich gern Geheimsprachen aus. Wie gehen etwa die Wochentage in Gebärdensprache? Das übt sie mit den kleinen Besuchern ihrer Lesung ein (...) Bild für Bild wird die Geschichte abgehandelt, dazu rezitiert Schwarzburg-von Wedel die Verse, unterstützt von den Kindern, die schön gespannt mitmachen und die Reime herausfinden (...)."
                  

In der Rubrik "Galerien aktuell" schreibt der Reutlinger General-Anzeiger am 24.5.2013 unter der Überschrift "Bilderbücher und Ölmalerei":

"(...)Die Freude an kindlicher Fantasie und Kreativität ist die treibende Kraft für ihre Bilderbücher (...). Ihre Gebärden-Bilderbücher resultieren aus ihrem Bildungsverständnis, das der Sprache, dem Rhythmus und Reim, dem Bild und der Bewegungs- und Körpererfahrung des Kindes einen hohen Stellenwert einräumt. Sie folgt damit einem ganzheitlichen Konzept, in dem die Gebärdensprache eine besondere Rolle spielt: Gebärden unterstützen Spracherwerb, Begriffsbildung und Kommunikationsverhalten; Gebärden lenken den Blick auf das Gegenüber und unterstützen das räumliche Vorstellungsvermögen - alles grundlegende Bildungsvoraussetzungen.
Aus diesem reichen und vielseitigen Fundus schöpfend begibt sie sich auf einen Weg in die Malerei und bearbeitet zunehmend komplexere künstlerische Fragestellungen. Mit großer Sensibilität und Neugier begegnet sie der Stofflichkeit der Ölfarbe (...) Zunehmend realisiert sie eine künstlerische Arbeit, in der Figuren, Räume und Objekte in poetischer Weise aufeinander Bezug nehmen. Sorgfältig und zugleich mit Humor und freudiger Gelassenheit führt sie den Betrachter durch Farbräume und Situationen in ein hochdiffernziertes farbliches Erlebnis von großer Intensität.(...)" .


Uschi Hahn beschäftigt sich am 22.5.2013 im Schwäbischen Tagblatt sehr ausführlich und anregend  mit der Autorin, ihrer Ausstellung  und ihrem neuen Bilderbuch "Willkommen, kleine Maus!" Sie schreibt unter der Überschrift "Die Sprache von Farbe und Gebärden":

"Ellen Schwarzburg-von Wedel stellt Ölbilder im Bergcafe in Reusten aus und hat ein neues Kinderbuch gemacht. (...) Der rote Rock war es, der die Künstlerin interessierte. Sein schimmerndes Rot, in dem sich all die anderen Rottöne zu vereinen scheinen, die sonst auf dem Bild zu sehen sind: das zarte Gelbrosa einer aufgeblühten Rose, das samtige Rot eines reifen Pfirsichs, das Orange von Aprikosen. "Der rote Rock" ist eines der Lieblingsbilder von Ellen Schwarzburg-von Wedel. Mit 18 weiteren Werken hängt die Atelierszene jetzt an den Wänden über der Holzvertäfelung im Bergcafe in Reusten. Thomas Nolden hat seine Schülerin auf die Idee zu der Ausstellung gebracht. Anlass ist der 70. Geburtstag der Mössingerin, die seit fünf Jahren Noldens Ölmalerei-Kurs am Zeicheninstitut der Uni Tübingen besucht (...) Doch die Bilder von Ellen Schwarzburg-von Wedel haben es ihm besonders angetan. Sie ist sozusagen seine Meisterschülerin. Er erlebt es selten, dass jemand "so reingeht in den Prozess" sagt der Dozent...Nolden findet es faszinierend, welch "klares Gefühl für den Raum" Schwarzburg-von Wedel hat, "wie präzise" sie "die Farbe im Raum zuordnen kann".(...)."
 

Die Zeitschrift Grundschule  veröffentlicht in Heft 6-2013 (S.41) unter der Rubrik
Bücher des Monats eine Rezension von Iris Füssenich  zu Hannes kann es:

"Hannes ist ein fantastischer Junge (...) Was Hannes in der folgenden Woche erlebt, wird in Reimen erzählt. Dabei werden sowohl Alltagsthemen des Kindes aufgegriffen (...) als auch Themen aus der fantastischen Kinder- und Jugendliteratur (...). Sowohl die Reimform als auch die Isolierung einzelner Wörter und ihre Übersetzung in eine andere Sprache (Gebärden) unterstützen die Sprachbewusstheit des Kindes, so die Aussage der Autorin. Insofern ist das Buch nicht nur für gebärdende Kinder und Jugendliche geeignet, sondern auch für Eingangsklassen aller Schularten."